EconPapers    
Economics at your fingertips  
 

Darstellende Geometrie

E. Papperitz

Chapter III A B 6 in Encyklopädie der Mathematischen Wissenschaften mit Einschluss ihrer Anwendungen, 1910, pp 517-595 from Springer

Abstract: Zusammenfassung Die darstellende (beschreibende oder deskriptive) Geometrie lehrt geometrische Gedanken durch graphische oder plastische Bilder ausdrücken. Sie umfaßt die den geometrischen Begriffen selbst entnommenen Mittel zur Bestimmung der Lagebeziehungen zwischen den geometrischen Elementen, der Gestalt und Größe der aus ihnen erzeugten höheren Gebilde oder Figuren. Sie ist also fürs erste, wie jede Sprache und Schrift, ein Verständigungsmittel im geistigen Verkehr. Sie war und ist im besonderen die Weltsprache der Ingenieure. Als eine rein geometrische Zeichensprache 1) aber bildet sie die Ergänzung der arithmetischen Symbolik oder Formelsprache. Ihre Entwicklungsgeschichte führt uns weit zurück bis zu den ersten Anfängen menschlicher Kultur. Denn erst der Versuch, Dinge abzubilden oder abzuzeichnen und primitive Abbildungen symbolisch zu gebrauchen, ließ die Schrift entstehen, wurde der Ursprung der bildenden Künste und in Verbindung mit dem Begriffe des Maßes die Grundlage der Geometrie.

Date: 1910
References: Add references at CitEc
Citations:

There are no downloads for this item, see the EconPapers FAQ for hints about obtaining it.

Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.

Export reference: BibTeX RIS (EndNote, ProCite, RefMan) HTML/Text

Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:spr:sprchp:978-3-663-16027-4_8

Ordering information: This item can be ordered from
http://www.springer.com/9783663160274

DOI: 10.1007/978-3-663-16027-4_8

Access Statistics for this chapter

More chapters in Springer Books from Springer
Bibliographic data for series maintained by Sonal Shukla () and Springer Nature Abstracting and Indexing ().

 
Page updated 2026-06-08
Handle: RePEc:spr:sprchp:978-3-663-16027-4_8