Spieltheorie: Grundbegriffe und Darstellungen
R. K. Amit ()
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R. K. Amit: Indian Institute of Technology Madras, Department of Management Studies
Chapter Kapitel 2 in Spieltheorie mit Anwendungen im Operations Management, 2026, pp 13-22 from Springer
Abstract:
Zusammenfassung Seit der Antike ist die Menschheitsgeschichte von zahlreichen Beispielen für Konflikt und Kooperation geprägt. Warum geraten Menschen in Konflikt oder kooperieren sie? Mit der Erfindung der Wissenschaft $$^a$$ a verlagerte sich der Fokus der modernen Wissenschaft von der Beobachtung natürlicher und sozialer Phänomene hin zur Konstruktion von Theorien, um die beobachteten Phänomene zu erklären. Die Spieltheorie ist eine solche Theorie, die in der Mathematik verwurzelt ist, um Konflikt und Kooperation zu erklären. Nach Morgenstern (1968) reichen die modernen Ursprünge der Spieltheorie bis zu Leibniz zurück, der 1710 die Notwendigkeit betonte, Konfliktsituationen zu modellieren. Im Jahr 1712 formulierte Waldegrave eine erste Version der Minimax-Strategie. 1881 zeigte Edgeworth die Übereinstimmung zwischen Spieltheorie und Ökonomie. Eines der frühen und wichtigen Ergebnisse ist der Minimax-Satz von von Neumann (1928). Die Veröffentlichung von „Theory of Games and Economic Behavior“ durch von Neumann und Morgenstern im Jahr 1944 $$^b$$ b lieferte das logische Fundament der Spieltheorie und ihrer Anwendung in den Wirtschafts- und Sozialwissenschaften. Nash (1950) führt das Konzept des Nash-GleichgewichtsNash equilibrium ein, das den Grundstein für die Anwendungen der Spieltheorie in zahlreichen Disziplinen von der Ökonomie bis zur Biologie bildet.
Date: 2026
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DOI: 10.1007/978-981-95-5927-5_2
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