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Persönlichkeitsbezogene Eignung von Spitzensportlern als erfolgreiche Führungskräfte, vol 2

Bastian Roscheck

in ipo Schriftenreihe from FOM Hochschule für Oekonomie & Management, ipo Institut für Personal- & Organisationsforschung

Abstract: Spitzensportlern werden in der Literatur ähnliche Persönlichkeitseigenschaften wie Führungskräften in der Wirtschaft zugeschrieben. Unter Nutzung des Fünf- Faktoren-Modells der Persönlichkeit lässt sich in einer geringen Anzahl an Studien im deutschsprachigen Raum für beide Gruppen ein erhöhtes Maß an Extraversion, emotionaler Stabilität und Gewissenhaftigkeit nachweisen. In aktuellen Studien wurde bei Führungskräften außerdem ein geringfügig überdurchschnittliches Niveau an Narzissmus nachgewiesen. Diese Persönlichkeitseigenschaft weist einen positiven Zusammenhang zu führungserfolgsorientierten Kennzahlen auf. Eine quantitative Untersuchung mithilfe eines schriftlichen Fragebogens soll die Persönlichkeit des Spitzensportlers im Kontext aktueller Entwicklungen der Führungsforschung untersuchen. Neben der Überprüfung der bisherigen Forschungen sollen neue Erkenntnisse zum Narzissmus von Spitzensportlern am Beispiel der in aktuellen Studien unterrepräsentierten Mannschaftsspielsportart Handball gewonnen werden. Grundlage bildet ein auf die Spitzensportler angepasstes Forschungsmodell zur erfolgreichen Führung. Es werden in drei Hypothesen deren Persönlichkeitseigenschaften Extraversion, emotionale Stabilität, Gewissenhaftigkeit und Narzissmus sowie Führungsmotivation und soziale Kompetenzen als Mediatoren zwischen den Persönlichkeitseigenschaften und erfolgreicher Führung, im Vergleich zu repräsentativen Vergleichsgruppen, untersucht. In einer sich anschließenden Hypothese wird der Einfluss verschiedener biografischer Informationen auf die untersuchten Konstrukte überprüft. Die Operationalisierung erfolgt mit ausgewählten Dimensionen des Bochumer Inventars zur berufsbezogenen Persönlichkeitsbeschreibung und der Short Dark Triad. Es wird ein Querschnittsdesign mit N = 119 Spitzensportler/-innen gewählt. Unter Nutzung statistischer Verfahren für Mittelwertvergleiche ergeben sich für die Spitzensportler eine erhöhte emotionale Stabilität, eine ausgeprägtere Kontaktfähigkeit der Männer als Teil der Extraversion und sozialen Kompetenz, eine leicht überdurchschnittliche Gewissenhaftigkeit einzelner Teilgruppen und ein überdurchschnittlicher Narzissmus. Neben dem Geschlecht hat vor allem die sportliche Führungserfahrung Einfluss auf verschiedene Persönlichkeitseigenschaften und Mediatoren.

Date: 2020
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