Regionale Armut in Deutschland: Risikogruppen erkennen, Politik neu ausrichten, vol 113
Klaus-Heiner Röhl and
Christoph Schröder
in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Nicht alle Regionen sind in Deutschland gleichermaßen von Einkommensarmut betroffen. Um die besonders armutsgefährdeten Gebiete zu identifizieren, ist es wichtig, regionale Preisunterschiede zu berücksichtigen. Mit dem Maßstab der so ermittelten Kaufkraftarmut bewertet, treten die größeren Städte als regionale Brennpunkte besonders deutlich hervor. Dagegen schwächt sich das Ost-West-Gefälle gegenüber einer Betrachtung, welche die Preisniveaus außer Acht lässt, erheblich ab. Bestimmte Gruppen wie Arbeitslose, Alleinerziehende und Migranten besitzen ein stark erhöhtes Armutsrisiko. Maßnahmen zur Armutsbekämpfung sollten daher die Situation dieser Menschen und die Verbesserung ihrer Potenziale zur Einkommenserzielung besonders in den Blick nehmen. Die unterschiedliche regionale Verteilung dieser drei Gruppen determiniert maßgeblich die regionale Armutsbetroffenheit. Hier bestehen Anknüpfungspunkte für die Regionalpolitik, um regionale Strukturprobleme und Armutsbetroffenheit gemeinsam zu bekämpfen. Eine bessere Koordinierung von Programmen kann dabei Synergieeffekte heben.
Date: 2017
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