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Wachstumseffekte einer bevölkerungsorientierten Familienpolitik, vol 27

Axel Plünnecke and Susanne Seyda

in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute

Abstract: Studien zu familienpolitischen Maßnahmen zeigen, dass diese signifikant positive Einflüsse auf die Fertilitätsrate, die Erwerbstätigkeit und den Bildungsstand ausüben können. Damit wirkt sich Familienpolitik auf die Wachstumstreiber Bevölkerung, Gesamtabgabenquote, Arbeitslosigkeit und Humankapital aus. Die stärksten Wachstumswirkungen dürften dabei von einer Kombination aus der Einführung des Elterngelds, dem Ausbau der Kinder- und Ganztagsbetreuung, der Verkürzung der Schul- und Ausbildungszeiten bei gleichzeitiger Einführung von Ganztagsschulen sowie der Modularisierung der Ausbildung erreicht werden. Auf Basis eines Wachstumsmodells des Sachverständigenrats zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung aus dem Jahresgutachten 2002/03 lässt sich zeigen, dass langfristig durch diese Maßnahmen eine Steigerung der Wachstumsrate des Produktionspotenzials um 0,4 Prozentpunkte möglich ist. Das Wachstum des Bruttoinlandsprodukts in Deutschland kann dadurch bis zum Jahr 2050 um zusätzliche 24 Prozentpunkte gesteigert werden.

Date: 2007
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