Integrationsrenditen: Volkswirtschaftliche Effekte einer besseren Integration von Migranten, vol 66
Christina Anger,
Vera Erdmann,
Axel Plünnecke and
Ilona Riesen
in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Durch eine bessere Bildungs- und Arbeitsmarktintegration von Migranten in Deutschland können Fachkräftepotenziale erschlossen werden, um die Herausforderungen des demografischen Wandels besser zu meistern. Hierzu sind mit kurzfristiger Wirkung die Möglichkeiten der Verwertung im Ausland erworbener Qualifikationen zu erweitern, Sprach- und Integrationskurse auszubauen und die Übergänge in die berufliche Bildung effizienter zu gestalten. Langfristig ist es entscheidend, die Ausbildungsreife von Migranten zu erhöhen, indem die frühkindliche Bildung quantitativ und qualitativ ausgeweitet, individuell in Ganztagsschulen gefördert und das Lernklima durch mehr Schulautonomie, gezielte Weiterbildung und eine zielorientierte Vergütung von Lehrern verbessert wird. Auf Dauer zahlen sich die jährlichen Kosten der besseren Förderinfrastruktur von rund 4,6 Milliarden Euro für den Staat mit einer Rendite von 12 Prozent aus, wenn es dadurch gelingt, die Unterschiede in den Qualifikationen von Migranten zu Nicht-Migranten zu halbieren. Die Volkswirtschaft profitiert, da sich die jährliche Wachstumsrate des Bruttoinlandsprodukts um 0,1 Prozentpunkte erhöht.
Date: 2010
References: View complete reference list from CitEc
Citations: View citations in EconPapers (1)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/181827/1/iw-analysen-bd066.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwkana:66
Access Statistics for this book
More books in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().