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Der Niedriglohnsektor in Deutschland: Entwicklung, Struktur und individuelle Erwerbsverläufe, vol 77

Holger Schäfer and Jörg Schmidt

in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute

Abstract: Der Niedriglohnsektor in Deutschland hat sich in den letzten Jahren ausgedehnt. Das Wachstum ging aber nicht auf Kosten der normal entlohnten Beschäftigung. Vielmehr sank der Anteil der inaktiven Bevölkerung. Im Niedriglohnsektor konnten neue Arbeitsplätze geschaffen werden. Viele dieser Arbeitsplätze stehen Geringqualifizierten zur Verfügung. Oft ist Niedriglohnbeschäftigung nur eine von mehreren Einkommensquellen im Haushalt. Dementsprechend gibt es zwischen Niedriglohn und Armut nur eine geringe Schnittmenge. Das alles überragende Armutsrisiko besteht nicht in Niedriglohnbeschäftigung, sondern in Arbeitslosigkeit. Eine Längsschnittbetrachtung zeigt, dass es Wege aus der Niedriglohnbeschäftigung heraus gibt: Durchschnittlich rund einem Viertel der Niedriglohnbezieher gelang binnen eines Jahres der Aufstieg in eine höher entlohnte Beschäftigung, während das durchschnittliche Risiko eines Normalverdieners, in den Niedriglohnsektor zu wechseln, nur bei knapp 5 Prozent lag.

Date: 2012
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