Finanzierung des Pflegefallrisikos: Reformperspektiven im demografischen Wandel, vol 99
Susanna Kochskämper and
Jochen Pimpertz
in IW-Analysen from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Der demografische Wandel lässt die Pflegefallzahlen in Deutschland steigen. Sind heute rund 2,5 Millionen Pflegebedürftige zu versorgen, werden es im Jahr 2050 etwa 3,5 bis 4,2 Millionen sein. In der umlagefinanzierten sozialen Pflegeversicherung führt diese Entwicklung nicht nur zu höheren Ausgaben. Mit einem höheren Rentneranteil wird auch die Einnahmenseite geschwächt. Über steigende Beitragssätze und eine reale Entwertung der Leistungsversprechen werden die Finanzierungslasten zunehmend auf die Schultern der nachwachsenden Generationen verschoben. Leistungsausweitungen, wie aktuell von der Bundesregierung geplant, verschärfen das Problem zusätzlich. Auch das Ansparen eines Pflegevorsorgefonds schafft keine Abhilfe, weil dessen Mittel bis Mitte der 2050er Jahre wieder abgeschmolzen werden. Werden dagegen die Leistungen der stationären Pflege dauerhaft im Kapitaldeckungsverfahren finanziert, können die Mitglieder jüngerer Generationen nachhaltig entlastet werden.
Date: 2014
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