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Forschungsprojekt: Analyse der Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland. Projektbericht an das Bundesministerium für Arbeit und Soziales

Bernhard Boockmann (), Rolf Kleimann, Nicole Meythaler, Arne Nasgowitz, Sebastian Nielen, Jochen Späth, Anna Abate Bessomo, Katharina Lim, Johanna Röhrs, Henry Stemmler, Simon Wegendt, Jana Wentz, Nico Pestel (), Eric Sommer, Martin Biewen, Maximilian Blömer, Mathias Dolls (), Max Löffler, Theresa Markefke, Andreas Peichl (), Holger Stichnoth (), Martin Ungerer () and Christian Arndt

in ZEW Expertises from ZEW - Leibniz Centre for European Economic Research

Abstract: [Zur Orientierung] Wie der Projekttitel „Analyse der Verteilung von Einkommen und Vermögen in Deutschland“ bereits deutlich macht, gliedert sich der Forschungsauftrag in zwei Themenbereiche: das Einkommen und das Vermögen. Im Rahmen des Projekts wurden zunächst eine Aktualisierung und behutsame Weiterentwicklung früherer Analysen - hier ist vor allem die entsprechende Vorstudie zum Vierten Armuts- und Reichtumsbericht zu nennen - vorgenommen. Dabei galt es, die Kontinuität und Anschlussfähigkeit zu den bereits vorliegenden Auswertungen zu wahren. Im Weiteren wurden im Vergleich zur Vorstudie neue Aspekte aufgegriffen, beispielsweise die Erweiterung des Vermögensbegriffs oder die Einbeziehung des Konsums beim Thema Reichtum. Die durchgeführten Analysen basieren fast ausschließlich auf Mikrodaten, d.h. auf durch Befragungen gewonnene Daten zu einzelnen Personen oder Haushalten. Lediglich bei Thema Vermögen wurde an einzelnen Stellen auf Makrodaten in Form fertiger Indexgrößen oder Angaben zu den Vermögensbeständen in der Volkswirtschaftlichen Gesamtrechnung zurückgegriffen. Als Datenquellen fanden im Wesentlichen das Sozio-oekonomische Panel (SOEP), die Einkommens- und Verbrauchsstichprobe (EVS) und die European Union Statistics on Income and Living Conditions (EU-SILC) Verwendung, wobei wir die Ergebnisse der EU-SILC nur aus Gründen der Vollständigkeit in Tabellenform mitliefern. Alle genannten Datengrundlagen wurden bereits im Vorläuferbericht verwendet. Neu hinzugekommen ist der „Household Finance and Consumption Survey” (HFCS), ein umfragebasierter Datensatz, der Finanz- und Konsumdaten auf Haushaltsebene für die Länder der Eurozone beinhaltet. Im Kapitel 2 werden die Datenquellen mit Blick auf die für die Aufgabenstellung relevanten Merkmale vorgestellt. Das Datenkapitel endet mit Ausführungen zur statistischen Signifikanz der dargestellten Ergebnisse. Dieser Abschnitt weist auf eine der wesentlichen Weiterentwicklungen der vorliegenden Arbeit hin: In allen Darstellungen werden Konfidenzbereiche für die jeweiligen Indikatoren mit ausgewiesen, um den Leserinnen und Lesern eine Einschätzung der statistischen Zuverlässigkeit der Schätzergebnisse zu erlauben. [...]

Date: 2015
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