Die volkswirtschaftliche Bedeutung der Familienunternehmen
Sandra Gottschalk,
Moritz Lubczyk,
Annegret Hauer and
Detlef Keese
in ZEW Expertises from ZEW - Leibniz Centre for European Economic Research
Abstract:
Gut neun von zehn der privaten Unternehmen in Deutschland sind Familienunternehmen, in denen knapp 60 Prozent der privatwirtschaftlich Beschäftigten tätig sind. Somit prägen Familienunternehmen ganz wesentlich den Wirtschaftsstandort Deutschlands. Die Ökonomie der Familienunternehmen ist demzufolge immer wieder ein Thema in politischen sowie wissenschaftlichen Debatten. Ziel der Forschung über Familienunternehmen ist es, den Einfluss der Familie auf das Gelingen ihres Unternehmens zu analysieren. Studien beschäftigen sich mit den Besonderheiten in der strategischen Ausrichtung und dem Führungsstil in Familienunternehmen sowie damit, welche Auswirkungen diese haben. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei einer gelingenden Nachfolgeregelung in Familienunternehmen. Viele Eigentümer von Familienunternehmen möchten ihr Lebenswerk nach ihrem Ausscheiden aus dem Arbeitsleben an ihre Kinder übergeben, was zu einer nachhaltigen Strategie führt. Geschäftsführer von Familienunternehmen sind also eher als Manager von Nicht-Familienunternehmen darauf bedacht, die Existenz ihrer Unternehmen nicht zu gefährden. Der Nachhaltigkeitsgedanke impliziert eine besondere Art der Unternehmensführung und der strategischen Ausrichtung. Dieses Charakteristikum von Familienunternehmen macht das Forschungsthema "Familienunternehmen" für die Wissenschaft interessant. Forscher versuchen zu klären, ob Familienunternehmen aus diesem Nachhaltigkeitsgedanken eher als andere auf riskante Investitions- und Innovationsprojekte verzichten und ob ihr Finanzierungsverhalten restriktiver ist, das heißt, ob sie eher auf die Aufnahme von Fremdkapital oder externen Eigenmitteln verzichten, um ihre Unabhängigkeit zu bewahren. (...)
Date: 2019
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