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Der Einfluss der ‚Wende’ auf bildungsspezifische Fertilitätsunterschiede in Ostdeutschland

Michaela R. Kreyenfeld
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Michaela R. Kreyenfeld: Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock, Germany

No WP-2006-025, MPIDR Working Papers from Max Planck Institute for Demographic Research, Rostock, Germany

Abstract: Auf Basis der Daten des Mikrozensus liefert dieser Artikel einen Überblick über den Einfluss der Bildung auf die Familiengründung in Ost- und Westdeutschland. Seit der Wende sind die bildungsspezifischen Unterschiede im Geburtenverhalten in Ost-deutschland größer geworden. Diese Differenzierung fällt jedoch für die jeweiligen Kohorten sehr unterschiedlich aus. Besonders die Kohorten 1966-1969 zeigen ein auffälliges Muster. Frauen dieser Jahrgänge, die einen POS-Abschluss hatten, haben meist noch zu DDR-Zeiten und damit relativ früh das erste Kind bekommen. Frauen mit einem Abitur haben nach der Wende – meist in einem relativ hohen Alter – eine Familie gegründet. Die Folge davon ist, dass die Wiedervereinigung die unterschiedlichen Bildungsgruppen zu unterschiedlichen Zeitpunkten in ihren Fertilitätskarrieren getroffen hat, was unmittelbar zu einer Zunahme der bil-dungsspezifischen Variationen im Erstgeburtverhalten geführt hat.

Keywords: Germany; fertility (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: J1 Z0 (search for similar items in EconPapers)
Pages: 30 pages
Date: 2006
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DOI: 10.4054/MPIDR-WP-2006-025

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Page updated 2021-01-16
Handle: RePEc:dem:wpaper:wp-2006-025