EconPapers    
Economics at your fingertips  
 

Klimafolgen und Anpassung – 2023

Marc Ingo Wolter (), Florian Bernardt (), Jannik Daßler (), Saskia Reuschel () and Britta Stöver
Additional contact information
Marc Ingo Wolter: GWS - Institute of Economic Structures Research
Florian Bernardt: GWS - Institute of Economic Structures Research
Jannik Daßler: GWS - Institute of Economic Structures Research
Saskia Reuschel: GWS - Institute of Economic Structures Research

No 23-6, GWS Research Report Series from GWS - Institute of Economic Structures Research

Abstract: Der Klimawandel ist da. Die Folgen des Klimawandels sind inzwischen vor allem in Wetterextremen spürbar. Die Häufigkeit und Vehemenz dieser Ereignisse nehmen aller Voraussicht nach auch noch weiter zu, sodass sich der Klimawandel mehr verstärkt, als wir ihn in den vergangenen Jahren wahrgenommen haben. Dies hat weitreichende Folgen für die Beschäftigung und Wertschöpfung. Gleichzeitig ist nicht zu erwarten, dass es keine Gegenmaßnahmen geben wird. Neben Maßnahmen zum Klimaschutz werden diese aber auch immer häufiger durch Maßnahmen zur Klimafolgenanpassung ergänzt werden müssen. Anpassungsmaßnahmen werden entweder nachsorgend sein – bspw. als Reparatur oder der Neuaufbau der Gebäude und Infrastrukturen nach Ereignissen wie im Ahrtal 2021 –, sie können aber auch vorbeugend sein. Das stellt die Erarbeitung von ökonomischen Projektionen vor nicht unerhebliche Herausforderungen: Die Folgen der klimatischen Veränderungen in Form von Extremwetterereignissen sind historisch gesehen diskretionär, also an bestimmte Zeiten gebunden. Sie sind aber auch kontinuierlich, durch z. B. die graduelle Erwärmung und die zunehmende Verschiebung des Regens in den Winter. Ferner gibt das historische Datenmaterial kaum die Möglichkeit einer empirisch belastbaren Attribution: Wie viel des beobachtbaren ökonomischen Wandels lässt sich den Folgen des Klimawandels und seinen vor- und nachsorgenden Maßnahmen zuschreiben? Noch schwieriger ist abzuschätzen, welche Dynamiken sich aus der schwierig zu identifizierenden klimabedingten Vergangenheit für die Zukunft ergeben. Also müssen die empirisch beobachtbaren Zusammenhänge für die Projektion der Klimawandelfolgen durch plausible Annahmen ergänzt bzw. ersetzt werden. Im Auftrag des Bundesministeriums für Wirtschaft und Klimaschutz (BMWK) sind die historischen „Kosten durch Klimawandelfolgen“ (Trenczek et al. 2022a) gesammelt worden. Die Ergebnisse werden zur Plausibilisierung zukünftiger Ergebnisse herangezogen. Der Bericht legt die Annahmen für die INFORGE-Basisprojektion dar. Sie werden jährlich überprüft und ggf. angepasst. Stand der Arbeiten ist März 2023.

Keywords: Klimawandel; Klimawandelanpassung; Makroökonometrische Modellierung; Szenariorechnung (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: C52 C53 Q54 (search for similar items in EconPapers)
Pages: 24 pages
Date: 2023
References: Add references at CitEc
Citations:

Downloads: (external link)
http://www.gws-os.com/discussionpapers/gws-researchreport23-6.pdf (application/pdf)

Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.

Export reference: BibTeX RIS (EndNote, ProCite, RefMan) HTML/Text

Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:gws:report:23-6

Access Statistics for this paper

More papers in GWS Research Report Series from GWS - Institute of Economic Structures Research Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by GWS mbH ().

 
Page updated 2025-03-30
Handle: RePEc:gws:report:23-6