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Pendlerbericht Berlin-Brandenburg 2012

Jeanette Carstensen, Roland Lindenblatt, Holger Seibert and Doris Wiethölter
Additional contact information
Jeanette Carstensen: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Roland Lindenblatt: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Holger Seibert: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Doris Wiethölter: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany

No 201402, IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Berlin-Brandenburg from Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany]

Abstract: Die räumliche Mobilität der Arbeitskräfte in Berlin und Brandenburg hat wie bereits in den Vorjahren auch 2012 weiter zugenommen. In die Bundeshauptstadt pendelten 254.200 Personen aus den verschiedenen Bundesländern zur Arbeit ein, 5.900 Beschäftigte mehr als noch 2011. Ebenfalls gestiegen ist die Zahl der Berliner Auspendler - 152.800 Beschäftigte mit Berliner Wohnort und damit 5.400 mehr als im Jahr zuvor gehen ihrer Beschäftigung außerhalb Berlins nach. Insgesamt weist die Bundeshauptstadt damit einen Einpendlerüberschuss von 101.400 sozialversicherungspflichtig Beschäftigten auf, eine Zunahme von 0,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Auch die Mobilität der Arbeitskräfte in Brandenburg ist gewachsen. Brandenburg ist nicht nur das Bundesland mit der höchsten Auspendlerquote (28,6 %), sondern auch das Flächenland mit der höchsten Einpendlerquote (15,9 %). Im Jahr 2012 arbeiteten 259.310 Brandenburger in einem anderen Bundesland. Aus anderen Bundesländern pendelten 122.700 Beschäftigte zum Arbeiten nach Brandenburg ein. Damit hat sich der negative Auspendlerüberschuss gegenüber dem Vorjahr leicht verringert. Die Pendlerbeziehungen zwischen den beiden Bundesländern Berlin und Brandenburg sind ebenfalls intensiver geworden. 186.200 Brandenburger pendelten 2012 nach Berlin, 3.200 Personen mehr als ein Jahr zuvor. Dies waren 28,4 Prozent aller Brandenburger Beschäftigten. In die Gegenrichtung pendelten 76.200 Berliner, 2.800 Beschäftigte mehr als 2011. Als Gründe für die steigende Arbeitskräftemobilität werden Suburbanisierungsprozesse, Lohndifferenzen, Unterschiede in Umfang und Dichte des Arbeitsplatzangebots sowie Wohnortpräferenzen von Beschäftigten für das Berliner Umland diskutiert. Der vorliegende Bericht zeichnet die längerfristige Entwicklung der Auspendlerzahlen aus Berlin und Brandenburg in Zielkreise in Ost und West ebenso nach, wie die Entwicklung der Einpendlerzahlen nach Herkunftskreisen. Zudem werden verschiedene soziodemografische Merkmale von Einpendlern und Auspendlern untersucht.

Keywords: Berlin; Berlin-Brandenburg; Brandenburg; Bundesrepublik Deutschland; Auspendler; Berufspendler; Beschäftigungsform; Einpendler; erwerbstätige Frauen; erwerbstätige Männer; geschlechtsspezifische Faktoren; Pendler; Qualifikationsstruktur; regionale Mobilität; Regionalverflechtung; Stadt-Umland-Beziehungen; Arbeitskräftemobilität; Wirtschaftszweige; 1995-2012 (search for similar items in EconPapers)
Pages: 54 pages
Date: 2014
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