Übergänge nach der Ausbildung in Baden-Württemberg: wie wirkt sich die Teilnahme am Übergangssystem aus?
Daniel Jahn,
Carmen Pilger and
Rüdiger Wapler
Additional contact information
Daniel Jahn: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Carmen Pilger: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Rüdiger Wapler: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
No 201401, IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg from Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany]
Abstract:
"Die Nachfrage nach qualifizierten und hochqualifizierten Arbeitskräften wird vermutlich in Zukunft weiter steigen. Bevölkerungsprognosen zufolge ist aber aufgrund des demografischen Wandels eher mit einer Abnahme der Zahl der erwerbsfähigen Personen insgesamt zu rechnen. Arbeitsmarktprognosen kommen deshalb und aufgrund des steigenden Anteils von Akademikern, zu dem Schluss, es könnte zu Engpässen im Segment der Qualifizierten kommen. Die Folgen für den Ausbildungsmarkt sind bereits heute spürbar. Schon jetzt nehmen die Schwierigkeiten der Unternehmen deutlich zu, genügend Bewerber für einen Ausbildungsplatz zu finden. Das hat unter anderem zur Folge, dass Unternehmen vermehrt auf leistungsschwächere Bewerber (ohne oder mit niedrigem Schulabschluss) zurückgreifen. Leistungsschwächere sind in der Vergangenheit vermehrt in Maßnahmen des so genannten 'Übergangssystems' aufgenommen worden. Die vorliegende Studie betrachtet die Berufseinstiegsverläufe dualer Auszubildender, insbesondere im Hinblick auf die vorherige Teilnahme an berufsvorbereitenden Maßnahmen des Übergangssystems. Dabei werden mit Hilfe deskriptiver und multivariater Analysen Berufseinstiegsverläufe von Personen in einer ungeförderten dualen Ausbildung nachgezeichnet. So variieren Berufseinstiegschancen beispielsweise nach Ausbildungsberuf, Geschlecht und Staatsangehörigkeit. Als weiterer maßgeblicher Einflussfaktor der Übergangschancen in Beschäftigung, wurde die Teilnahme an berufsvorbereitenden Maßnahmen identifiziert. Personen, die solche Maßnahmen durchlaufen haben, schneiden auch bei einem erfolgreichen Abschluss unter anderem im Hinblick auf Beschäftigungsdauern oder Löhne schlechter ab, als Personen ohne solche Maßnahmen. Offen bleibt allerdings die Frage, ob die Unterschiede noch gravierender ausfallen würden, wenn die entsprechenden Personen nicht am Übergangssystem beteiligt wären." (Autorenreferat, IAB-Doku)
Keywords: Baden-Württemberg; Bundesrepublik Deutschland; Ausbildungsabsolventen; Ausbildungsberufe; berufliche Integration; Berufsanfänger; Berufseinmündung; Berufsvorbereitung; Beschäftigungsdauer; betriebliche Berufsausbildung; Geschlechterverhältnis; Integrierte Erwerbsbiografien; Lohnhöhe; berufsvorbereitende Bildungsmaßnahmen; Staatsangehörigkeit; Wirkungsforschung; zweite Schwelle; 2000-2010 (search for similar items in EconPapers)
Pages: 64 pages
Date: 2014
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://doku.iab.de/regional/BW/2014/regional_bw_0114.pdf
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:iab:iabrbw:201401
Access Statistics for this paper
More papers in IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Baden-Württemberg from Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany] Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by IAB, Geschäftsbereich Wissenschaftliche Fachinformation und Bibliothek ().