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Beschäftigung in der Finanz- und Versicherungswirtschaft in Bayern

Stefan Böhme and Lutz Eigenhüller
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Stefan Böhme: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany
Lutz Eigenhüller: Institute for Employment Research (IAB), Nuremberg, Germany

No 202001, IAB-Regional. Berichte und Analysen aus dem Regionalen Forschungsnetz. IAB Bayern from Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), Nürnberg [Institute for Employment Research, Nuremberg, Germany]

Abstract: "Die Finanz- und Versicherungswirtschaft ist mit ihren Dienstleistungen ein wichtiger Pfeiler der Wirtschaft und der Gesellschaft. Allerdings stehen die Unternehmen und Beschäftigten der Branche aufgrund der sich verändernden wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und des technologischen Fortschritts unter Anpassungsdruck. Neue Geschäftsmodelle und Arbeitsprozesse gewinnen in den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen an Bedeutung und die Beschäftigtenzahl ist in den letzten Jahren zurückgegangen. In Bayern lag der Beschäftigtenanteil der Finanz- und Versicherungswirtschaft im Jahr 2019 bei 3,2 Prozent und damit etwas höher als in Deutschland (2,9 Prozent). Im Vergleich zu 2007 ging die Beschäftigtenzahl im Freistaat um 0,8 Prozent auf 180.400 zurück. Innerhalb der Branche fiel der Beschäftigungsrückgang bei den Banken und Versicherungen mit 8,1 Prozent bzw. 11 Prozent relativ stark aus, während die Zahl der Beschäftigten in den 'Mit Finanz- und Versicherungsdienstleistungen verbundenen Tätigkeiten' deutlich zulegte. Regionale Schwerpunkte der Finanz- und Versicherungswirtschaft finden sich in Bayern insbesondere im Raum München, in Nürnberg und in Coburg. Vor allem Versicherungen sind in diesen Regionen überdurchschnittlich stark vertreten. Die Auswertungen der Daten zu den Beschäftigten in den Finanz- und Versicherungsdienstleistungen zeigen, dass Entwicklungen wie der steigende Kostendruck in den klassischen Geschäftsbereichen der Banken und Versicherungen sowie die fortschreitende Digitalisierung der Dienstleistungsangebote und Arbeitsprozesse erhebliche Veränderungen für die Unternehmen und Beschäftigten in der Branche mit sich bringen. Deutlich wird z. B., dass die Zahl der Beschäftigten, die hoch komplexe Tätigkeiten ausüben, steigt, während das mittlere Tätigkeitsniveau und Ausbildung an Bedeutung verlieren. Um die Herausforderungen, die sich daraus für die Unternehmen und Beschäftigten der Finanz- und Versicherungswirtschaft ergeben, zu meistern, dürfte eine entsprechend angepasste Weiterbildung und Ausbildung von zentraler Bedeutung sein." (Autorenreferat, IAB-Doku)

Keywords: Bayern; Bundesrepublik Deutschland; Bankberufe; Bankgewerbe; Berufsstruktur; Beschäftigtenstruktur; Beschäftigungsentwicklung; Finanzdienstleistungen; Finanzwirtschaft; Geschlechterverteilung; Altersstruktur; Qualifikationsstruktur; regionaler Vergleich; Staatsangehörigkeit; Versicherungsgewerbe; Arbeitszeit; 2007-2019 (search for similar items in EconPapers)
Pages: 36 pages
Date: 2020-05-13
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
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