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Brutto- und Nettoeinkommen von Arbeitnehmendenhaushalten 2021-2024: Kaufkraftluecke vor allem bei Familien

Sebastian Dullien (), Katja Rietzler () and Silke Tober ()
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Sebastian Dullien: Macroeconomic Policy Institute (IMK)
Katja Rietzler: Macroeconomic Policy Institute (IMK)
Silke Tober: Macroeconomic Policy Institute (IMK)

No 173-2024, IMK Policy Brief from IMK at the Hans Boeckler Foundation, Macroeconomic Policy Institute

Abstract: Nach 2,4 % im Mai 2024 lag die deutsche Inflationsrate im Juni 2024 – wie bereits im Maerz und April – mit 2,2 % sehr nah am Inflationsziel von 2 %. Ausschlaggebend war der staerkere Rueckgang der Energiepreise ( 2,1 % nach -1,1 % im Mai 2024). Die Kernrate ohne Nahrungsmittel, Alkohol und Tabak verharrte bei 2,9 %, waehrend die Preise von Nahrungsmitteln im weiten Sinne etwas staerker anzogen als zuvor (2,0 % nach 1,9 %). Der Anstieg des fuer die EZB wichtigen harmonisierten Verbraucherpreisindex (HVPI) verringerte sich sogar um 0,3 Prozentpunkte und lag damit bei 2,5 %. Die HVPI-Kernrate fiel um 0,2 Prozentpunkte auf 3,3 %. Der Rueckgang der Energiepreise war mit -2,9 % noch staerker als im Verbraucherpreisindex (VPI). Die Nahrungsmittelpreise im weiten Sinne zogen um 2,3 % an, nach 2,1 % im Mai 2024. Die Inflationsraten fuer unterschiedliche Haushaltstypen in verschiedenen Einkommensklassen bewegten sich im Juni 2024 innerhalb einer Spanne von 1,6 % und 2,3 %. Dabei lag die Inflationsrate für Alleinlebende mit hohem Einkommen am oberen Ende, da bei diesen Haushalten die noch ueberdurchschnittlich anziehenden Preise fuer Versicherungsdienstleistungen, Dienstleistungen sozialer Einrichtungen, Restaurantbesuche und Uebernachtungen sowie Dienstleistungen im Bereich Gesundheit und Wohnungsinstandhaltung besonders stark ins Gewicht fallen. Die beiden einkommensschwachen Haushalte (Alleinlebende und Familien) verzeichnen seit mittlerweile fuenf Monaten eine Inflationsrate von unter 2 %. Im Juni 2024 hatten nur noch drei der im IMK Inflationsmonitor aufgeführten Haushaltsgruppen eine etwas über 2 % liegende Teuerungsrate. Ueber den Zeitraum 2020 bis 2024 hinweg sind die Inflationsunterschiede zwischen den verschiedenen Haushalten deutlich geringer als in einzelnen Monaten oder Jahren. Die hoechste Inflationsbelastung hatten Familien mit Kindern zu verzeichnen.

Keywords: Kalte Progression; Einkommensteuer; Kaufkraft; Inflation; Inflationsausgleichsprämie (search for similar items in EconPapers)
Pages: 22 pages
Date: 2024
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