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Wege aus der Wohnungskrise

Sebastian Dullien () and Tom Krebs ()

No 156-2020, IMK Report from IMK at the Hans Boeckler Foundation, Macroeconomic Policy Institute

Abstract: In deutschen Ballungsgebieten herrscht Wohnungsmangel. Das Angebot an – insbesondere bezahlbarem – Wohnraum hat nicht mit dem Wachstum der Nachfrage mitgehalten. Immer mehr Menschen werden aus attraktiven Wohnlagen verdrängt. Der Wohnungsmangel hat negative makroökonomische Konsequenzen, weil Menschen nicht ihr volles Produktivitätspotenzial ausschöpfen können. Außerdem kommt es zu Segregation und Ghettobildung, was Bildungschancen beeinträchtigt. Ein stärkerer öffentlicher Wohnungsbau könnte dazu beitragen, dieses Problem zu lösen. Der Bund könnte mit einer Initiative „Zukunft Wohnen“ den öffentlichen Wohnungsbau ankurbeln. Diese Initiative bestünde aus drei Gesellschaften, die Länder und Kommunen beim Wohnungsbau unterstützen: Einer Beteiligungsgesellschaft, die sich kommunalen Wohnbauunternehmen mit Eigenkapital beteiligt, einem Bodenfonds, der hilft, lokale und regionale Grundstücksfonds aufzubauen und einer Beratungsgesellschaft, die Städte und Gemeinden Planungskapazitäten zur Verfügung stellt.

Pages: 17 pages
Date: 2020
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