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Mit Schwung aus der Coronakrise

Sebastian Dullien (), Alexander Herzog-Stein (), Peter Hohlfeld (), Katja Rietzler (), Sabine Stephan (), Silke Tober () and Sebastian Watzka ()
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Peter Hohlfeld: Macroeconomic Policy Institute (IMK)
Silke Tober: Macroeconomic Policy Institute (IMK)
Sebastian Watzka: Macroeconomic Policy Institute (IMK)

No 169-2021, IMK Report from IMK at the Hans Boeckler Foundation, Macroeconomic Policy Institute

Abstract: Die deutsche Wirtschaft nimmt nach dem rückläufigen ersten Quartal zunehmend Fahrt auf. Neben der kräftigen globalen Erholung wirkt nun auch die Lockerung der Corona-Maßnahmen belebend. Konjunkturlokomotiven sind die dynamische Wirtschaft Chinas und die fiskalpolitisch beflügelte US-Wirtschaft. Das globale Bruttoinlandsprodukt (BIP) wird 2021 um 5,7 % expandieren, 2022 um 4,3 %. Rückenwind erhält die deutsche Wirtschaft von dem anziehenden Konsum, kräftig expandierenden Exporten und steigenden Investitionen. Obwohl Lieferschwierigkeiten bei Vorprodukten und eine merkliche Verteuerung von Rohstoffen zunächst noch bremsen, dürfte das BIP 2021 um 4,5 % zulegen und 2022 um 4,9 %. Die Jahresverlaufsrate ist dabei 2021 mit 5,9 % außergewöhnlich hoch und beruhigt sich 2022 auf 2,3 %. Die Arbeitslosenquote sinkt 2021 leicht auf durchschnittlich 5,8 %, 2022 deutlicher auf 5,3 %. Stark gestiegene Energiepreise und die Rückkehr zu den üblichen Mehrwertsteuersätzen erhöhen die Inflation 2021 auf 2,5 %; 2022 dürfte sie sich aber auf 1,7 % verringern. Das Euroraum-BIP, das im vergangenen Jahr stärker einbrach, legt 2021 um 5,2 % und 2022 um 4,3 % zu. Zwar zieht die Kerninflation im Euroraum etwas an, bleibt aber für ein nachhaltiges Erreichen des Inflationsziels noch zu schwach. Entsprechend benötigt die Wirtschaft im gesamten Prognosezeitraum noch geld- und fiskalpolitische Unterstützung.

Pages: 20 pages
Date: 2021
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Page updated 2022-11-29
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