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Auf Winterpause folgt kräftiges Wachstum

Sebastian Dullien (), Alexander Herzog-Stein (), Peter Hohlfeld (), Katja Rietzler (), Sabine Stephan (), Silke Tober () and Sebastian Watzka ()
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Peter Hohlfeld: Macroeconomic Policy Institute (IMK)
Silke Tober: Macroeconomic Policy Institute (IMK)
Sebastian Watzka: Macroeconomic Policy Institute (IMK)

No 172-2021, IMK Report from IMK at the Hans Boeckler Foundation, Macroeconomic Policy Institute

Abstract: Für das Jahr 2022 ist im Jahresverlauf mit einer Fortsetzung der Erholung der Weltwirtschaft zu rechnen. Das Welt-BIP dürfte im Jahresdurchschnitt um 4,7 % zunehmen, nach 5,9 % in diesem Jahr. Die gesamtwirtschaftliche Produktion in den USA wird weiter anziehen und im kommenden Jahr um 4,2 % zulegen. Die konjunkturelle Erholung im Euroraum dürfte sich im Verlauf des Jahres 2022 fortsetzen. Die Wirtschaftsleistung wird um 4,6 % zunehmen. Die Arbeitslosenquote beträgt 7,8 % und die Verbraucherpreise (HVPI) steigen um 2,6 %. Die deutsche Konjunktur wird im Jahr 2022 ihren Erholungskurs fortsetzen. Nach einer Stagnation im Winterhalbjahr aufgrund der Corona-Maßnahmen und der Lieferengpässe ist im weiteren Jahresverlauf im Zuge der sukzessiven Überwindung des Infektionsgeschehens sowie der Produktionshemmnisse mit einer kraftvollen gesamtwirtschaftlichen Expansion zu rechnen. Entscheidende Kraft der konjunkturellen Entwicklung ist die Binnenwirtschaft. Eine maßgebliche Rolle spielt hierbei der private Konsum. Im Jahresdurchschnitt dürfte das Bruttoinlandsprodukt um 4,5 % zunehmen (2021: 2,6 %). Die Jahresverlaufsrate, die die konjunkturelle Dynamik deutlicher wiedergibt, beträgt im Jahr 2022 beachtliche 6,8 % nach nur 1,7 % in diesem Jahr. Die Inflation in Deutschland wird 2022 nicht weiter steigen, sondern geringer ausfallen als 2021. Im Jahresdurchschnitt beträgt der Anstieg der Verbraucherpreise 2,6 %, nach 3,1 % in diesem Jahr. Die gute Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt setzt sich im Jahr 2022 fort. Mit der wirtschaftlichen Erholung wird die Beschäftigung weiter zunehmen und die Arbeitslosigkeit merklich zurückgehen. Die Arbeitslosenquote liegt bei 5,1 % (2021: 5,7 %); das sind rund 2,3 Millionen Personen.

Pages: 20 pages
Date: 2021
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