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Die Beseitigung von Arbeitszeithürden als Beitrag zur Lösung des Fachkräftemangels

Hilmar Schneider ()

No 50, IZA Standpunkte from Institute of Labor Economics (IZA)

Abstract: Die Stellschraube Arbeitszeit ist der in der Fachdebatte am stärksten unterschätzte Ansatzpunkt, um den absehbaren Konsequenzen der demographischen Herausforderungen begegnen zu können. Würden alle Erwerbstätigen im statistischen Durchschnitt Vollzeit arbeiten, was in etwa der heutigen Situation in Japan und den USA entspräche, könnte der bevorstehende dramatische Rückgang der Erwerbsbevölkerung in Deutschland zumindest rechnerisch mehr als ausgeglichen werden. Dass ein erheblicher Teil der Deutschen lediglich in Teilzeit arbeitet, liegt weder an fehlenden Gelegenheiten zur Vollzeittätigkeit noch an der viel beschworenen angeblichen Freizeitpräferenz der Deutschen. Es liegt schlichtweg daran, dass sich die Ausübung einer Vollzeittätigkeit aufgrund staatlich verordneter Fehlanreize für viele nicht lohnt. Zur Liste der zu beseitigenden Vollzeithürden gehören unter anderem das Minijob-Privileg, das Ehegattensplitting, sowie die Hinzuverdienstregelungen in der Grundsicherung und für Frührentner.

Keywords: Ehegattensplitting; Minijobs; Frühverrentung; Kündigungsschutz; Arbeitszeit; Grundsicherung; Demographischer Wandel; Bevölkerungsrückgang (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: D13 H20 H75 I38 J22 K31 (search for similar items in EconPapers)
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Date: 2012-10
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Page updated 2019-05-14
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