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Das deutsche Arbeitsmarktwunder: Eine Bilanz

Michael Burda () and Stefanie Seele ()

No 89, IZA Standpunkte from Institute of Labor Economics (IZA)

Abstract: Dem deutschen Arbeitsmarkt ging es noch nie seit der Wiedervereinigung so gut wie heute. Die nachhaltige Entwicklung seit 2005 ist auf zwei entscheidende Treiber zurückzuführen: die Umverteilung eines beinahe gleichbleibenden Arbeitsstundenvolumens auf mehr Beschäftigte und die massive Ausweitung der Teilzeitarbeit. Die Lohnzurückhaltung der Tarifparteien war dabei eine notwendige, jedoch nicht hinreichende Bedingung für diesen Erfolg. Die Kovarianz von Lohn und Erwerbsindikatoren deutet darauf hin, dass die Arbeitsmarktreformen der sogenannten Agenda 2010 die erwerbsfähige Bevölkerung ab 2005 zur Teilnahme am Arbeitsmarkt aktiviert haben. Insbesondere die Reform der Arbeitslosenunterstützung hat die Ausweitung des Arbeitsangebots im unteren Lohnsegment ermöglicht und bewerkstelligt, dass die sozialversicherungspflichtige Teil- und Vollzeitarbeit zunahm. Ein Rückbau der Reformen könnte diesen Erfolg gefährden.

Keywords: Deutsches Arbeitsmarktwunder; Hartz-Reformen; Lohnungleichheit; Teilzeitbeschäftigung (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E24 J08 J21 J31 (search for similar items in EconPapers)
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Date: 2017-09
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Published as: Perspektiven der Wirtschaftspolitik, 18(3), 179-204 (2017) [Download]

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Page updated 2019-10-14
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