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Sind die Probleme der Bevölkerungsalterung durch eine höhere Geburtenrate lösbar?

Börsch-Supan, Axel (), Alexander Ludwig and Joachim Winter ()

No 2025, MEA discussion paper series from Munich Center for the Economics of Aging (MEA) at the Max Planck Institute for Social Law and Social Policy

Abstract: Hilft eine höhere Geburtenrate, die Folgen der Alterung zu dämpfen? Die Ergebnisse der Wirtschaftstheorie sind keinesfalls eindeutig, auch wenn die Idee – „Wenn wir zu viele Alte haben, brauchen wir mehr Kinder, um dies wieder auszugleichen“ – plausibel erscheint. Auch die vorliegende quantitative Studie, die auf einem makroökonomischen Simulationsmodell für Deutschland basiert, kommt zu einem differenzierten Ergebnis: Eine langfristige Stärkung des Bruttonationaleinkommens pro Kopf entsteht durch eine höhere Geburtenrate nur dann, wenn die zusätzlich geborenen Kinder auch besser ausgebildet werden. Entscheidend für ein langfristiges Wachstum ist daher das zukünftige Humankapital. Darüber hinaus ist die Dauer der Übergangszeit, nach deren Ablauf sich eine höhere Geburtenrate in mehr und besser ausgebildeten Erwerbstätigen niederschlägt, die in die Renten- und anderen Sozialversicherungskassen einzahlen können, sehr lang. Von daher haben weitere Reformen unserer Sozialversicherungen nach wie vor höchste Priorität, da nur sie die sozialpolitischen Probleme einer alternden Babyboomgeneration kurz- und mittelfristig lösen können.

JEL-codes: Z00 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2002-10-24
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Page updated 2025-03-30
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