Einkommen und Sterblichkeit in Deutschland: Leben Reiche länger?
Anette Reil-Held
No 580, Discussion Papers from Institut fuer Volkswirtschaftslehre und Statistik, Abteilung fuer Volkswirtschaftslehre
Abstract:
Unterschiede in der Lebenserwartung nach Einkommen wurden bereits für viele Länder untersucht und empirisch belegt. Diese Diskrepanzen in der Lebenserwartung sind wirtschaftspolitisch und empirisch wichtig. Durch die kürzeren Rentenlaufzeiten von Versicherten in den untersten Einkommensgruppe resultieren unerwünschte Umverteilungseffekte in der gesetzlichen Rentenversicherung. Weiterhin ändern einkommensabhängige Mortalitätsraten die Interpretation empirischer Analysen über das Sparverhalten älterer Menschen. Eine Auswertung des Sozio-ökonomischen Panels zeigt, daß auch in Deutschland ein positiver Zusammenhang zwischen dem Einkommen und der Lebenserwartung von Männern und Frauen in der zweiten Lebenshälfte besteht. Männer und Frauen im untersten Viertel der Einkommensverteilung haben eine um etwa 6 bzw. 4 Jahre kürzere Lebenserwartung als Menschen im obersten Einkommensquartil. Dieser Einfluß bleibt auch bei Berücksichtigung zusätzlicher Bestimmungsfaktoren der Mortalität bestehen.
Date: 2000
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