Was bringen Bürgerversicherung und Gesundheitsprämie wirklich?
Stefan Fetzer,
Christian Hagist and
Bernd Raffelhüschen
No 120, Discussion Papers from Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Finanzwissenschaft
Abstract:
Für die zukünftige Finanzierung der Gesetzlichen Krankenversicherung (GKV) sind spätestens seit dem Bericht der "Kommission zur Nachhaltigkeit in der Finanzierung der Sozialen Sicherungssysteme", kurz Rürup-Kommission genannt, zwei alternative Reformkonzepte, nämlich die Bürgerversicherung und das Gesundheitsprämienmodell, in der aktuellen Diskussion. Der Grund, weshalb eine Kommission gleich zwei, sich scheinbar ausschließende Konzepte vorgeschlagen hat, liegt schlichtweg darin, dass es den Mitgliedern nicht gelungen ist, sich auf ein einheitliches Konzept zu einigen. Eine Gruppe um den Regierungsberater Karl Lauterbach vertritt die Meinung, dass mittel- bis langfristig die GKV in eine Bürgerversicherung, in der dann neben den bisherigen Versicherten auch Beamte, Selbständige und besser verdienende Angestellte versichert sind, umgewandelt werden sollte. Im Gegensatz dazu sieht eine Gruppe um das Sachverständigenratsmitglied und den Vorsitzenden der Kommission, Bert Rürup, eine zukünftige Sicherung der GKV in der Umwandlung der bisher lohnbezogenen Beitragserhebung in lohnunabhängige Gesundheitsprämien.
Date: 2004
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/22994/1/120_04.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:alufin:120
Access Statistics for this paper
More papers in Discussion Papers from Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Finanzwissenschaft Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().