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Wider besseren Wissens: Zur Finanzierbarkeit Demenzkranker in der Gesetzlichen Pflegeversicherung

Jasmin Häcker and Bernd Raffelhüschen

No 127, Discussion Papers from Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, Institut für Finanzwissenschaft

Abstract: Aus den Reihen der SPD und Union kommen aktuell zwei Vorschläge, die einerseits die langfristige Stabilität des Beitragssatzes und andererseits eine Leistungsausweitung vorsehen. Der eine stammt von Karl Lauterbach und Andrea Nahles, der andere von der bayrischen Sozialministerin Christa Stewens (CSU). Im Modell von Lauterbach und Nahles sind Mehreinnahmen durch die Ausweitung der GPV zu einer Bürgerversicherung vorgesehen, aber auch Mehrausgaben vor allem durch großzügigere Pflegesätze. Das Kombimodell von Stewens friert das Leistungsniveau der GPV ein (nachdem es für die Demenzkranken erweitert wurde), und verpflichtet die unter 60-Jährigen dazu, die Dynamisierung der Pflegeleistungen im Rahmen einer privaten kapitalgedeckten Zusatzversicherung abzusichern. Im Folgenden werden beide Modelle dargestellt und mit Hilfe der Methodik der Generationenbilanzierung deren langfristige Finanzauswirkungen untersucht. Insbesondere soll hierbei überprüft werden, ob es den Modellen gelingt, den Beitragssatz zu stabilisieren. Dazu werden vorab die finanziellen Konsequenzen einer stärkeren Berücksichtigung Demenzkranker im zeitlichen Verlauf aufgezeigt.

Date: 2005
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Page updated 2022-06-18
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