Der "more economic approach" in der EU-Fusionskontrolle - eine kritische Würdigung
Arndt Christiansen
No 21, Research Notes from Deutsche Bank Research
Abstract:
Mit dem "more economic approach" wird ein neuer Ansatz in der EU-Fusionskontrolle verfolgt. Die Zielsetzung einer (besseren) ökonomischen Fundierung ist ausdrücklich zu begrüßen. Allerdings zeigt die genauere Analyse, dass faktisch die Rechtssicherheit verringert wird, während die Auswirkungen auf die Entscheidungsqualität zumindest unklar bleiben. Gleichzeitig ist eine deutliche Zunahme des (Verfahrens-)Aufwandes zu konstatieren. Hinzu kommen wichtige institutionelle Implikationen, die bisher weitgehend unberücksichtigt geblieben sind. Im Ergebnis ist daher ein breiteres Verständnis von ökonomischer Fundierung notwendig. Als Handlungsempfehlungen ergeben sich die Unabhängigkeit der Wettbewerbsbehörde und die stärkere Regelorientierung der Fusionskontrolle.
Keywords: Wettbewerbspolitik; EU-Fusionskontrolle; ökonomische Analyse (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: F02 K21 L40 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2005
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