Wirkungen einer Einführung des Konzeptes der vermeidbaren Kosten auf die Endverbraucher
Jürgen Coppik
No 42, DICE Ordnungspolitische Perspektiven from Heinrich Heine University Düsseldorf, Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE)
Abstract:
[Untersuchungsgegenstand] Die Europäische Kommission drängt mit ihrer Empfehlung 2009/396/EG auf eine Umstellung der Regulierung von Entgelten für die Zustellung von Anrufen in Fest- und Mobilfunknetze von dem bislang praktizierten Maßstab der Kosten der effizienten Leistungsbereitstellung auf das sog. Konzept der vermeidbaren Kosten. Danach sollen die durch die Anrufzustellung verursachten Kosten nicht mehr vollständig über das regulierte Zustellungsentgelt gedeckt werden, sondern nur noch derjenige Anteil, der bei hypothetischer Betrachtung entfiele, wenn der Dienst Anrufzustellung nicht mehr angeboten würde. Die Kommission begründet ihre Forderung maßgeblich mit dem Argument, Verbraucher würden von dieser Umstellung erheblich profitieren. Zielsetzung der vorliegenden Untersuchung ist es, die Validität dieses Argumentes in Bezug auf die deutschen Telekommunikationsmärkte zu prüfen. Zu diesem Zweck wird eine detaillierte Analyse der Effekte unternommen, die in Deutschland bei einer Einführung des Kommissionskonzeptes auf die Endverbraucher zu erwarten sind.
Date: 2013
New Economics Papers: this item is included in nep-ger
References: Add references at CitEc
Citations: View citations in EconPapers (1)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/74600/1/747574693.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:diceop:42
Access Statistics for this paper
More papers in DICE Ordnungspolitische Perspektiven from Heinrich Heine University Düsseldorf, Düsseldorf Institute for Competition Economics (DICE) Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().