Behavioral Economics und Change Management: Beiträge der deskriptiven Entscheidungstheorie zur Erklärung des organisatorischen Konservatismus
Sebastian van Baal
EconStor Preprints from ZBW - Leibniz Information Centre for Economics
Abstract:
Instrumente des Change Managements dienen in erster Linie dazu, Veränderungshemmnisse in Organisationen zu überwinden. Eine Voraussetzung für einen adäquaten Einsatz der Instrumente besteht darin, die Gründe für solche Hemmnisse zu identifizieren – eine Diagnose stellt eine wesentliche Grundlage für eine Therapie dar. In diesem Beitrag werden in diesem Sinne empirisch belegte Urteilsverzerrungen, die im Rahmen von Behavioral Economics bzw. der deskriptiven Entscheidungstheorie identifiziert wurden, auf ihre Bedeutung für den Veränderungsunwillen von Organisationsmitgliedern hin überprüft. Es zeigt sich, dass Entscheidungsanomalien wie beispielsweise die Verlustaversion oder der Sunk-Cost-Effekt als Ursachen des organisatorischen Konservatismus in Frage kommen und dass deren Kenntnis zu einem besseren Verständnis von Veränderungshemmnissen beitragen kann.
Keywords: Behavioral Economics; Verhaltensökonomik; Change Management; Organisationsträgheit (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: D20 D91 M10 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2007
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