Die Arbeitswelt der Auszubildenden - zukunftsweisend oder von gestern? Facharbeiterausbildung in der Investitionsgüterindustrie
Steffen Kinkel,
Gunter Lay,
Elna Schirrmeister and
Jürgen Wengel
No 24, Bulletins "German Manufacturing Survey" from Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research (ISI)
Abstract:
Zwei Drittel der deutschen Investitionsgüterindustrie bilden Facharbeiter aus. Besonders aktiv sind die mittleren Betriebe, die wie die großen Firmen zu über 80 Proz. gewerblich ausbilden. Gleichzeitig haben sie wie die kleinen Betriebe eine hohe Ausbildungsintensität, also relativ viele Auszubildende gemessen an der Zahl der Beschäftigten. Eine facharbeiterintensive Produktion ist Anlass, überdurchschnittlich gewerblich auszubilden. Die strategische Orientierung wirkt sich dagegen nicht aus: Betriebe, die auf Qualität oder Innovation im Wettbewerb setzen und damit besonders auf qualifizierte Beschäftigte angewiesen sind. Die Mehrzahl der zukünftigen Facharbeiter lernt in ihren Betrieben neue Techniken und Organisationskonzepte kennen. CNC-Maschinen mit PC-Steuerung finden 70% vor. Neun von Zehn ereben zertifizierte Qualitätssicherungssysteme, aber nur jeder Fünfte qualifizierte Gruppenarbeit. Diese Werte sind vorrangig durch Diffusionsmuster bestimmt wonach die Verbreitunginnovativer Lösungen mit sinkender Betriebsgröße abnimmt. Auszubildende in kleineren Betrieben können daher wichtige Innovationen nur über Ausbildungsoperationen praktisch kennen lernen. Solche Kooperationen werden jedoch nur von ostdeutschen Betrieben bereits breit von fast 50 Proz. genutzt.
Keywords: Berufsausbildung; Facharbeiter; Arbeitswelt; Arbeitsbedingungen; Auszubildende; Investitionsgüterindustrie (search for similar items in EconPapers)
Date: 2001
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DOI: 10.24406/publica-fhg-290995
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