Kontinuierlicher Verbesserungsprozess - Baustein zur Prozessinnovation in KMU: Nutzung und Effekte von KVP im Verarbeitenden Gewerbe
Eva Kirner,
Heidi Armbruster and
Steffen Kinkel
No 40, Bulletins "German Manufacturing Survey" from Fraunhofer Institute for Systems and Innovation Research (ISI)
Abstract:
Der Kontinuierliche Verbesserungsprozess (KVP) ist ein Managementansatz, der durch stetige Veränderungen im Unternehmen die Produkt- und Prozessqualität und damit die Wettbewerbsposition nachhaltig verbessern will. Derzeit ist KVP vor allem in großen Betrieben des Fahrzeugbaus und bei anderen Großserienfertigern weit verbreitet. Doch auch bei zwei Drittel der kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) kommt KVP bereits zum Einsatz. Dabei zeigt sich, dass KMU in den letzten drei Jahren deutlich aufgeholt haben. Zudem planen mehr KMU als Großunternehmen dieses Konzept in den nächsten zwei Jahren einzuführen. Relativiert werden diese Verbreitungsquoten aber, wenn man danach fragt, wie viele Betriebe das Prinzip intern bereits in hohem Umfang nutzen. Nur etwa jedes fünfte KMU zählt zu diesen intensiven Nutzern. Die umfängliche Anwendung von KVP könnte sich aber durchaus auszahlen. Am Beispiel des Betriebstyps kleine und mittlere Automobilzulieferer mit Großserienproduktion konntensignifikante Performance-Vorteile von intensiven KVP-Nutzern bei Prozessqualität und -flexibilität nachgewiesen werden. Vor diesem Hintergrund sollte jedes KMU kritisch prüfen, ob eine intensive KVP-Nutzung nicht ein wichtiger Baustein eines systematischen Managements von Prozessinnovationen sein kann oder muss.
Keywords: Klein- und Mittelunternehmen; Kaizen; Qualitätsmanagement; Verarbeitendes Gewerbe; Deutschland (search for similar items in EconPapers)
Date: 2006
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DOI: 10.24406/publica-fhg-293126
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