LIBOR in Arrears (Nachträgliche LIBOR-Feststellung)
Thomas Heidorn and
Wolfgang M. Schmidt
No 6, Frankfurt School - Working Paper Series from Frankfurt School of Finance and Management
Abstract:
In den letzten Jahren hat sich eine Vielzahl von Produkten entwickelt, bei denen der Zahlungszeitpunkt und die Feststellung des Zinssatzes von den natürlichenGewohnheiten des Marktes abweichen. Ein typisches Instrument sind LIBORZahlungen, deren Zinsfestellung nicht am Anfang, sondern am Ende der Periode erfolgt. Dies kann für den Investor (Kreditnehmer) vorteilhaft sein, da sich die Zahlungen bei steigenden (fallenden) Zinsen schneller an die prognostizierte Entwicklung anpassen. Entsprechend gibt es inzwischen im Finanzmarkt viele variable Zahlungsreihen, z.B. Zinsswaps und Floater, die den LIBOR nachträglich für die vergangene Periode feststellen. Jedoch reichen die klassischen Methoden für symmetrische Instrumente bei der Bewertung nicht aus (Bohn; Meyer-Bullerdiek 1997). Im ersten Teil wird daher gezeigt, warum bei unnatürlichen Zahlungsreihen eine Adjustierung (convexity adjustment) vorgenommen werden muß. Bisher sind Bewertungsansätze mit sehr komplexen Modellen entwickelt worden (Li; Raghava 1996; Schmidt 1996). In diesem Aufsatz wird stattdessen eine relativ einfache Lösungsformel entwickelt, für deren Herleitung nur Standardverfahren der Statistik notwendig sind.
Keywords: LIBOR in Arrears; Floater-Bewertung; Zinsswaps (search for similar items in EconPapers)
Date: 1998
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