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Kosten und Nutzen einer Fusion von Hamburg und Schleswig-Holstein

Konrad Lammers ()

No 349, HWWA Discussion Papers from Hamburg Institute of International Economics (HWWA)

Abstract: Der Beitrag beschäftigt sich mit der Frage, ob eine Fusion der Länder Hamburg und Schleswig-Holstein zu einem Bundesland ökonomisch von Vorteil ist. Es wird gezeigt, dass generell die Größe von Ländern nicht positiv mit dem Pro-Kopf-Einkommen oder dem wirtschaftlichen Wachstum korreliert. Die Einsparungen, die durch einen Zusammenschluss der beiden Länder bei der Erfüllung öffentlicher Aufgaben entstehen können, werden als gering eingeschätzt. Eine Fusion von Hamburg und Schleswig-Holstein könnte sich dennoch unter bestimmten Bedingungen lohnen. Es wird argumentiert, dass das fusionierte Land unter einer politischen Führung eine effizientere und wachstumsfreundlichere räumliche Allokation privater und öffentlicher Investitionen realisieren könnte. Die Beseitigung von Ländergrenzen im Agglomerationsraum Hamburg könnte zu einer Stärkung der dortigen Wachstumskräfte führen. Eine weitere Bedingung wäre zu erfüllen, damit sich die Fusion aus Sicht der beiden Länder lohnt: In Verhandlungen mit dem Bund und den anderen Bundesländern wäre sicherzustellen, dass sich das neue Bundesland im Bund-Länder-Finanzausgleich nicht schlechter stellt als gegenwärtig beide Länder zusammen.

Keywords: Fusion von Bundesländern; Finanzausgleich; räumliche Spillovers (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: R58 R53 H77 H72 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2006
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Page updated 2017-09-29
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