Die wirtschaftliche Lage der Republik Belarus: Negative Konsequenzen der Reformrückschritte werden sichtbar. 10. Bericht
Claudia Buch,
Ralph P. Heinrich,
Matthias Lücke (),
Herbert Brücker (),
Hella Engerer,
Wolfram Schrettl,
Mechthild Schrooten,
Ulrich Weißenburger,
Hubert Gabrisch and
Peter Sigmund
No 295, Kiel Discussion Papers from Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel)
Abstract:
Im Zuge der Aktivierung planwirtschaftlicher Instrumente in der Republik Belarus hat Präsident Lukaschenko im Laufe seiner bisherigen Amtsperiode Schritt für Schritt alle wesentlichen wirtschaftspolitischen Zuständigkeiten an sich gezogen. Von Anfang an sprach nichts für die Richtigkeit eines solchen Vorgehens. Die tatsächliche wirtschaftliche Entwicklung gibt bis zuletzt keinen Anlaß, diese Einschätzung zu revidieren. Bereits in ihrem Herbstbericht 1996 zur wirtschaftlichen Lage der Republik Belarus haben die Institute darauf hingewiesen, daß eine Bewertung der tatsächlichen Entwicklung durch administrative Eingriffe in den Wirtschaftsablauf erheblich erschwert wird. Nach dem Referendum vom November 1996 hat sich die Situation sogar noch verschärft. Von einem marktwirtschaftlichen Regelsystem ist Belarus weiter entfernt denn je; wichtige Reformen werden nicht vorgenommen und bestehende Reformen werden abgebaut; die Anpassungslasten werden damit vergrößert.
Date: 1997
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