Arbeitslosengeld II: Arbeitsanreize und Verteilungsgerechtigkeit
Christos Koulovatianos,
Ulrich Schmidt and
Carsten Schröder
No 1390, Kiel Working Papers from Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel)
Abstract:
Um die Arbeitsanreize und die Verteilungsgerechtigkeit des Arbeitslosengeldes II (ALG II) zu analysieren, ist eine Quantifizierung des Arbeitsleides und des Wertes der Haushaltsproduktion in verschiedenen Haushaltstypen notwendig. Da diese Größen nicht direkt beobachtbar sind, verwendet die vorliegende Studie Befragungsdaten. Es zeigt sich, dass das ALG II zu zwei Grundproblemen führt: Zum einen sind die Arbeitsanreize gerade für kinderreiche Haushalte sehr gering, zum anderen werden Mehrpersonenhaushalte, insbesondere Familien mit Kindern beim ALG II finanziell benachteiligt. Um diese Probleme zu mildern, sollten Maßnahmen vorangetrieben werden, die den Lebensstandard von Familien mit Kindern im Rahmen des ALG II erhöhen und gleichzeitig die Opportunitätskosten einer Arbeitsaufnahme senken. Geeignet erscheint hier insbesondere eine Ganztagsbetreuung von Kindern mit kostenfreien Mahlzeiten.
Date: 2007
References: View references in EconPapers View complete reference list from CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/4109/1/kap1390.pdf (application/pdf)
Related works:
Journal Article: Arbeitslosengeld II: Arbeitsanreize und Verteilungsgerechtigkeit (2008) 
Working Paper: Arbeitslosengeld II: Arbeitsanreize und Verteilungsgerechtigkeit (2008) 
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:ifwkwp:1390
Access Statistics for this paper
More papers in Kiel Working Papers from Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel) Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().