'Brauchen wir ein Fernmeldemonopol?' - Die Rolle der Deutschen Bundespost im Fernmeldewesen -
Axel Busch
No 228, Kiel Working Papers from Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel)
Abstract:
Man stelle sich einmal vor, die Bundesregierung beschließe, zum Wohle des Bürgers das Verkehrswesen zu reformieren. Aus Kostengründen sollen alle Dienstleistungen in diesem Sektor zentralisiert werden. Da der Bund bereits Eigentümer und Betreiber von Bundesautobahnen und -fernstraßen ist, werden von ihm in Zukunft auch alle anderen Aufgaben wahrgenommen, die mit der Nutzung des Verkehrsnetzes anfallen. So werden alle privaten Speditionsfirmen, Bus-, Taxi- und Autohandelsfirmen verstaatlicht beziehungsweise aufgelöst. Alle Waren, die in Zukunft über Deutschlands Straßen rollen, werden von einem staatseigenen Fuhrunternehmen transportiert. Wer mit dem Bus oder Taxi verreisen möchte, wird auf entsprechende staatliche Einrichtungen verwiesen. Natürlich braucht kein Bundesbürger auf das Auto als individuelles Fortbewegungsmittel zu verzichten. Es ist aber nicht mehr sein eigenes Fahrzeug, welches er über Deutschlands Straßen lenkt. Er hat nur noch die Möglichkeit, sich einen Wagen über eine staatliche Autovermietung zu leihen.
Date: 1985
References: View complete reference list from CitEc
Citations: View citations in EconPapers (1)
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/47161/1/158058747.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:ifwkwp:228
Access Statistics for this paper
More papers in Kiel Working Papers from Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel) Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().