Ernährungssicherung im südlichen Afrika: Der Einfluß der Südafrikanischen Zollunion
Roland Herrmann
No 329, Kiel Working Papers from Kiel Institute for the World Economy (IfW Kiel)
Abstract:
Alle Studien zum Ernährungssicherungsproblem, die einen weltweiten Ansatz wählen, kommen zum einheitlichen Ergebnis, daß Afrika die Problemregion ist. Während in den Entwicklungsländern insgesamt, in Asien und Lateinamerika die Nahrungsmittelproduktion pro Kopf im Zeitraum 1961-80 gestiegen ist, gilt in Afrika das Gegenteil. Insbesondere in Afrika südlich der Sahara lag die Wachstumsrate der Nahrungsmittelproduktion mit 1,7 vH deutlich unter der Wachstumsrate der Bevölkerung mit 2,8 vH, und die Nahrungsmittelproduktion pro Kopf sank entsprechend (Paulino 1986). Da gleichzeitig in den meisten Ländern dieser Region chronische Devisenknappheit herrschte, wurde diese Tendenz nicht durch steigende Importe kompensiert und die Nahrungsmittelversorgung pro Kopf verschlechterte sich. Svedberg (1985) berechnet aufgrund von FAO-Daten, daß sich in Afrika südlich der Sahara die Kalorienzufuhr pro Kopf der Bevölkerung von 86 vH der erforderlichen Kalorienzufuhr im Durchschnitt der Jahre 1961 bis 1963 auf 80 vH im Durchschnitt der Jahre 1983 bis 1985 vermindert hat.
Date: 1988
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