Zwischen "strategischer Autonomie" und "Zeitenwende": Die Bedeutung des Handels zwischen der EU und Mercosur. Über den wirtschaftlichen und strategischen Wert von Handelsbeziehungen
Simon Gerards Iglesias,
Marie Krpata and
Ana Helena Palermo Kuss
No 8/2024, IW policy papers from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Dieses Policy Paper untersucht die geopolitische und wirtschaftliche Bedeutung des EU-Mercosur-Abkommens für die Europäische Union (EU) im Rahmen der neuen Wirtschaftssicherheitsstrategie der EU (European Economic Security Strategy). Angesichts geopolitischer Veränderungen und wachsender protektionistischer Tendenzen großer Volkswirtschaften wie China und den USA wird eine engere Zusammenarbeit mit dem Globalen Süden, einschließlich der Mercosur-Staaten, als notwendig erachtet. Deutschland und Frankreich haben ihre Wirtschaftspolitik neu ausgerichtet, insbesondere durch einen aktiven Einsatz für das Zustandekommen einer europäischen Industriestrategie und einer "Derisking-Strategie" zur Reduktion wirtschaftlicher Verwundbarkeiten. Diese sollen die Resilienz der europäischen Volkswirtschaften stärken, eine Verringerung der Risiken durch Diversifizierung der Wirtschaftsbeziehungen gewährleisten, und setzen dabei u.a. auf ausgewogene Partnerschaften (Bundesregierung, 2023). Diese Entwicklungen könnten eine Chance darstellen, traditionell unterschiedliche Auffassungen von Handelspolitik in Deutschland und Frankreich zusammenzubringen.
Keywords: Freihandelsabkommen; Geopolitik; Wirkungsanalyse; EU-Staaten; Mercosur-Staaten (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: F02 F13 F53 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2024
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