Griechenland könnte eine umfassende Privatgläubigerbeteiligung erzwingen - die Risiken dieser Strategie sind kontrollierbar
Jürgen Matthes
No 3/2012, IW policy papers from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute
Abstract:
Griechenland braucht einen möglichst großen privaten Schuldenschnitt Einige Investoren weigern sich offenbar, an der Privatgläubigerbeteiligung teilzunehmen. Griechenland hat allerdings noch ein As im Ärmel. Es könnte mit Hilfe von Collective Action Clauses auf marktkonforme Weise alle Gläubiger in die Umschuldung zwingen. Die Risiken, die eine nicht länger freiwillige Umschuldung mit sich bringen würde, sind nicht so groß wie oft angenommen wird. So bliebe den griechischen Banken bei einer Ratingherabstufung auf Default-Status der Weg zur EZB nicht versperrt. Und auch die Auslösung von CDS-Versicherungskontrakten erscheint beherrschbar und sogar ratsam.
Keywords: Europäische Union; Europäische Währungsunion (search for similar items in EconPapers)
Date: 2012
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/68627/1/735499713.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:iwkpps:32012
Access Statistics for this paper
More papers in IW policy papers from Institut der deutschen Wirtschaft (IW) / German Economic Institute Contact information at EDIRC.
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().