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Konzept für eine M&A-Erfolgskontrolle

Ralf Kesten

No 2013-03, Arbeitspapiere der Nordakademie from Nordakademie - Hochschule der Wirtschaft

Abstract: [Problemstellung] Die Praxis von M&A-Transaktionen belegt, dass die in der vorvertraglichen Transaktionsphase identifizierten M&A-Mehrwerte aus Sicht der Investoren, zu interpretieren als Kapitalwerte (Net Present Values), überwiegend nicht (ganz) realisiert werden können. Im Rahmen einer Managerbefragung ergab sich, dass 53% der Befragten die größten Erfolgsrisiken einer Transaktion in der Integrations- bzw. Post Merger-Phase sehen. Immerhin noch 30% der Befragten sahen die Pre Merger-Phase als besonders erfolgskritisch an. Die Gründe hierfür sind vielfältig und in der Literatur umfangreich beschrieben. Nach einer Untersuchung von Gerds/Schewe lassen sich vier große Schwachstellenbereiche in der Integrationsphase differenzieren, die das Heben des geplanten M&A-Mehrwerts stark beeinträchtigen: mangelnde Planung oder Planbarkeit der Synergieumsetzung (nicht plausible Zahlenbasis, übertriebene Synergiephantasie, undurchdachtes Umsetzungskonzept), fehlende Kompatibilität der Firmenstrukturen (Hierarchie und Geschäftsmodelle), Widerstände in der Belegschaft (gern auch als "Merger-Syndrom" bezeichnet) sowie suboptimales Projektmanagement der Integration (fehlendes Know-how und eingeschränkte Manpower). Entsprechend sinnvoll erscheint es aus Sicht der M&A-Manager, während der Integrationsphase möglichst frühzeitig auf Basis "mitlaufender" Kontrollrechnungen über ungeplante bzw. unliebsame Entwicklungen umfassend informiert zu werden. Denn nur dann besteht die Chance, möglichst überlegt gegenzusteuern. Den grundsätzlichen Aufbau von M&A-Erfolgskontrollen im Lebenszyklus eines Transaktionsobjektes auf Basis des M&A-Mehrwertes verdeutlicht dieser Beitrag allgemein sowie auf Basis eines fiktiven Zahlenbeispiels (Abschnitt 3). Zunächst ist allerdings der investitionstheoretische Begriff "M&A-Mehrwert" zu klären (Abschnitt 2).

Date: 2013
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