Unternehmenskulturen: Entscheidender Ansatzpunkt für wirtschaftsethisches Handeln?
Bernd Noll
No 150, Beiträge der Hochschule Pforzheim from Pforzheim University
Abstract:
Der Beitrag arbeitet zunächst heraus, dass viele die Wirtschaft betreffende Skandale wie Korruptionsaffären oder Kartellabsprachen nicht primär auf das Versagen einzelner Mitarbeiter im Unternehmen zurückführbar sind, sondern ihre Ursache in organisatorischen Defiziten haben. Unternehmen versuchen diese Defizite primär mit einem an der Compliance-Philosophie orientierten Ethik-Management entgegen zu wirken, müssen jedoch feststellen, dass dieses Vorgehen nur begrenzten Erfolg verspricht. Die hinter der Philosophie steckende "Kontroll- und Verhinderungslogik" bedingt nicht nur Effizienzverluste, sondern schöpft die "moralischen Ressourcen" der Mitarbeiter nicht aus. Das möchte die Integrity-Philosophie erreichen, die an einer intakten Unternehmens- und Wertekultur orientiert ist. Allerdings kann ein "kulturbewusstes" Management nur langfristige Erfolge zeigen und wird auch mit manchen unternehmensinternen Widerständen rechnen müssen.
Keywords: Unternehmensstrukturen; Unternehmenskulturen; Unternehmensethik (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: A13 A14 D22 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2014
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