Kosovo nach den Unruhen im März
Franz-Lothar Altmann and
Dušan Reljić
No 15/2004, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Der Gewaltausbruch am 17. und 18. März im Kosovo hat eine Debatte darüber ausgelöst, ob die bisherige Politik der Internationalen Gemeinschaft versagt hat und nach dieser schlimmsten Krise seit Errichtung des UNO-Protektorats vor fünf Jahren geändert werden muß. In den meisten Kommentaren zu den Unruhen, in deren Verlauf UNMIK 19 Tote, Hunderte Verletzte, 4366 Vertriebene (darunter 300 Albaner), 30 zerstörte Kirchen und Klöster sowie mehr als 300 zerstörte Privathäuser zählte, findet sich das Votum für eine wie auch immer geartete Teilung des Kosovo. Was hat sich aber tatsächlich seit den Unruhen verändert, daß eine derartige Abkehr von der Vorstellung eines einheitlichen, multiethnischen Kosovo gerechtfertigt erscheint? Ist andererseits das Beharren der USA und der EU auf einer Weiterführung der bisherigen Politik mit der eingetretenen Entwicklung vereinbar? (SWP-aktuell / SWP)
Date: 2004
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