Reform des Internationalen Währungsfonds geht in die nächste Runde
Caroline Silva-Garbade and
Stormy-Annika Mildner
No 32/2008, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Am 28. März 2008 einigte sich das Exekutivdirektorium des Internationalen Währungsfonds (IWF) auf eine neue Quotenregelung. Der Gouverneursrat, das höchste Entscheidungsgremium des Fonds, hat bis Ende April Zeit, über diese Regelung abzustimmen. Obwohl Russland, Saudi-Arabien und Iran bereits ihre Ablehnung angekündigt haben, ist mit einer Annahme des ausgewogenen Kompromissvorschlags zu rechnen. Denn fast alle Verhandlungsgruppen konnten ihre wichtigsten Anliegen durchsetzen. Damit würde der IWF den zweiten Schritt im schwierigen Prozess der Neuordnung von Einzahlungsquoten und Stimmrechten seiner Mitgliedstaaten vollziehen. Im Herbst 2006 war bereits eine Ad-hoc-Quotenerhöhung der am stärksten unterrepräsentierten Staaten beschlossen worden. Eine Neuorganisation des Exekutivdirektoriums, der letzte wichtige Schritt der Verwaltungsreform, steht indes noch aus
Date: 2008
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/254750/1/2008A32.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:swpakt:322008
Access Statistics for this paper
More papers in SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().