Eine neue "Nord-Süd-Kommission": Prozessorientierter Neuansatz statt Wiederauflage der "Brandt-Kommission"
Günther Maihold
No 12/2026, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Im Koalitionsvertrag der Bundesregierung nimmt die Ankündigung einer neuen "Nord-Süd-Kommission" einen durchaus hervorgehobenen und sichtbaren Platz ein. Sie soll das Verhältnis Deutschlands zu den Ländern des Globalen Südens im Sinne eines globalen Netzwerks neu bestimmen. Das inhaltliche Profil der avisierten Kommission ist bislang jedoch noch nicht näher definiert worden. Auch darüber, wie das Gremium arbeiten soll, ist noch nichts bekannt geworden. Eines kann jedoch schon vorweggenommen werden: Für einen Erfolg gilt es, das historische Vorbild der Brandt-Kommission aus den 1970er Jahren hinter sich zu lassen und einen anderen Weg einzuschlagen: weg von der traditionellen Kommissionsarbeit der Elder Statesmen und hin zu einem prozessorientierten Ansatz, der die vielen, auch widersprüchlichen Stimmen aus dem Globalen Süden aufzunehmen vermag.
Keywords: Globaler Süden; Lars Klingbeil; Reem Alabali Radovan; Jimmy Carter; Robert McNamara; Development Assistance Committee; DAC; Org 30 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2026
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DOI: 10.18449/2026A12
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