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Tunesien: Einzelfall oder erster Dominostein? Vergleichbare Probleme - unterschiedliche Rahmenbedingungen

Muriel Asseburg and Isabelle Werenfels

No 4/2011, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs

Abstract: Nach dem Sturz des tunesischen Präsidenten und angesichts der Unruhen in Ägyptenstellt sich die Frage weiterer Dominoeffekte. Perspektivlosigkeit der Jugend, sozialeUngerechtigkeit und politische Repression - Ursachen der Proteste in Tunesien - sindProbleme in nahezu allen arabischen Staaten. Und Demonstrationen gegen die Regimehaben sich von Algier bis Sanaa verstärkt. Dennoch dürfte sich das tunesische Szenarioso nicht wiederholen: zu verschieden sind die politischen, gesellschaftlichenund wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Viel wird davon abhängen, ob Tunesiensich erfolgreich transformiert und wie sich die Situation in Ägypten entwickelt. Bereitsjetzt haben die Entwicklungen gelehrt: Stabilität kann trügerisch sein, und Diktatorengarantieren keine nachhaltige Stabilität. Die EU sollte ihre wohlwollende Politik gegenüberden autoritären Herrschern im Mittelmeerraum überdenken

Date: 2011
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