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EU und Zentralasien: Gemeinsam für mehr Nachhaltigkeit. Konkrete Projekte zu Energie, Landwirtschaft, Stadtentwicklung und Start-ups

Sebastian Schiek, Yana Zabanova and Bettina Rudloff

No 4/2020, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs

Abstract: Das Engagement der Europäischen Union (EU) in den Ländern Zentralasiens (Kasachstan, Kirgistan, Tadschikistan, Turkmenistan, Usbekistan) erhält neuen Schwung: durch die Neuauflage der EU-Zentralasienstrategie 2019 und die EU-Asien-Konnektivitätsstrategie aus dem Jahr 2018. Einen Schwerpunkt bildet die Kooperation zu nachhaltiger Entwicklung. Die Förderung wirtschaftlicher, sozialer und ökologischer Nachhaltigkeit ist prinzipiell sinnvoll, weil es hier bei den Interessen der EU und der Regierungen vor Ort Überschneidungen gibt; außerdem können unmittelbare Vorteile für die Bevölkerung erzielt werden. Insbesondere die autoritären Staaten Zentralasiens sind dabei allerdings mit Dilemmata konfrontiert. Zwar können sie davon profitieren, wenn Nachhaltigkeit gefördert wird, fürchten aber eine damit einhergehende Politisierung ökologischer und sozialer Fragen und dadurch entstehende Proteste. Zudem schrecken sie vor umfassenden Strukturreformen zurück und befürchten Wachstumseinbußen. Bei der Projektplanung sollte die EU deshalb einen Ansatz wählen, der anhand konkreter Projekte aus unterschiedlichen Politikfeldern demonstriert, wie Nachhaltigkeitsziele partizipativ erreicht und Beschäftigung geschaffen werden kann.

Date: 2020
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DOI: 10.18449/2020A04

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