Japans neue Allianzkrise: Verfassung contra Bündnisverpflichtung
Markus K. Tidten
No 48/2008, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Abstract:
Seit 1952 bilden Japan und die USA mit ihrem Sicherheitsvertrag eine im asiatisch-pazifischen Raum einzigartige Allianz. Die ursprünglich vorrangige Schutzfunktion gegenüber einer im Kalten Krieg empfundenen Bedrohung durch die Sowjetunion ist durch den Wegfall des Ost-West-Konflikts indes obsolet geworden. Die Wirksamkeit einer wichtigen Hintergrundfunktion des Vertrags, nämlich die erneute Aufrüstung Japans zur asiatischen Militärmacht zu verhindern, wird von Tokyos Hauptkritikern, Nordkorea und der Volksrepublik China, in Frage gestellt. Der Vertrag wird nach wie vor als eine wichtige Säule in der Sicherheitsarchitektur der Region gesehen. Das Verhalten der USA in Nordostasien wie auch Tokyos Unsicherheit gegenüber bestimmten Bündnisanforderungen deuten jedoch eine Krise an, die ebendiese regionale Sicherheitsstruktur zu destabilisieren droht
Date: 2008
References: Add references at CitEc
Citations:
Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/254766/1/2008A48.pdf (application/pdf)
Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.
Export reference: BibTeX
RIS (EndNote, ProCite, RefMan)
HTML/Text
Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:swpakt:482008
Access Statistics for this paper
More papers in SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().