EconPapers    
Economics at your fingertips  
 

Instrumentalisierung des Kosakentums: Russlands Rückgriff auf seine imperiale Geschichte

Uwe Halbach

No 9/2015, SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs

Abstract: In dem Bemühen, die russische Gesellschaft durch Patriotismus zu festigen, greift die Führung des Landes auf historische Symbole zurück. Dazu gehören auch die Kosaken. Das Verhalten des Kremls gegenüber dem nachsowjetischen Neu-Kosakentum besteht in Förderung und Nutzung, aber auch in Zähmung und Kontrolle. Denn als Söldner und »freie Krieger« verbinden Kosaken einen staatstreuen Patriotismus mit ausgeprägtem Autonomiestreben. Der Ukraine-Konflikt hat den staatlichen Rückgriff auf die nationale Geschichte zwar nicht hervorgerufen, wohl aber verstärkt. Das Bedürfnis nach einem kompensatorischen Nationalismus ist 2014 in Russland deutlich gewachsen - und dürfte angesichts der sich verschärfenden Wirtschaftskrise im Land weiter zunehmen. (SWP-Aktuell)

Date: 2015
References: Add references at CitEc
Citations:

Downloads: (external link)
https://www.econstor.eu/bitstream/10419/255255/1/2015A09.pdf (application/pdf)

Related works:
This item may be available elsewhere in EconPapers: Search for items with the same title.

Export reference: BibTeX RIS (EndNote, ProCite, RefMan) HTML/Text

Persistent link: https://EconPapers.repec.org/RePEc:zbw:swpakt:92015

Access Statistics for this paper

More papers in SWP-Aktuell from Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), German Institute for International and Security Affairs
Bibliographic data for series maintained by ZBW - Leibniz Information Centre for Economics ().

 
Page updated 2025-03-20
Handle: RePEc:zbw:swpakt:92015