Die Stabilitätsprogramme der EU: Anspruch und Wirklichkeit in den ersten vier Jahren der Europäischen Währungsunion
Friedrich L. Sell
No 2003,2, Working Papers in Economics from Bundeswehr University Munich, Economic Research Group
Abstract:
In diesem Beitrag resümieren wir zunächst die Erfahrungen, welche die EU-Kommission in den letzten vier Jahren mit der Finanzpolitik der EU-Mitgliedsstaaten gesammelt hat. Diese betreffen sowohl die Defizitobergrenze des Stabilitätspakts als auch die jährlich vorzulegenden "Stabilitätsprogramme". Es wird gezeigt, daß die Erreichung der Ziele im Rahmen der Stabilitätsprogramme einen neuen "Policy Mix" in der Euro-Zone organisieren hilft und zugleich das berühmte "Zuordnungsproblem adäquat löst. Das gilt sowohl im Rahmen einer traditionellen Analyse (Mundell-Johnson) als auch im Rahmen einer modernen Analyse unter Verwendung spieltheoretischer Methoden. Eine nachhaltige Rückführung der nationalen strukturellen Defizite verstärkt die Wirksamkeit der automatischen Stabilisatoren der Finanzpolitik gerade im Konjunkturabschwung und verbessert zugleich die Möglichkeiten für die EZB, ihr Ziel der Preisniveaustabilität zu erreichen.
Keywords: Europäische Währungsunion; Policy Mix; Stabilitäts- und Wachstumspakt; Zuordnungsproblem (search for similar items in EconPapers)
JEL-codes: E63 F42 H62 (search for similar items in EconPapers)
Date: 2003
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