Durch ostdeutsche WissenschaftlerInnen gegründete kleine und mittlere Unternehmen: Eine Problemskizze
Jochen Gläser,
Charles Melis and
Klaus Puls
No P 95-403, Discussion Papers, Research Group Science Indicators from WZB Berlin Social Science Center
Abstract:
Im Zuge der Transformation des ostdeutschen Wissenschaftssystems sahen sich viele Wissen-schaftlerInnen der Industrieforschung und der anwendungsnahen Forschung der Akademie der Wissenschaften damit konfrontiert, ihre Forschung trotz teilweise positiver Evaluation nicht in den bisherigen Arbeitszusammenhängen fortsetzen zu können. Eine der Reaktionen darauf war die Gründung von kleinen und mittleren Unternehmen, was durch eine zeitweise außerordentlich hohe Dichte von Fördermaßnahmen des Bundes und der neuen Länder unter-stützt wurde. Eine Analyse der Entstehung und Entwicklung von dreizehn dieser Unternehmen zeigt, daß sie einen außerordentlich hohen, mitunter aus betriebswirtschaftlicher Sicht nicht zu rechtfer-tigenden Anteil von Forschung an ihrem Tätigkeitsspektrum aufweisen. Das Bestreben der GründerInnen, Forschung als Bestandteil des Tätigkeitsspektrums der Unternehmen zu be-wahren, gerät deshalb zunehmend unter ökonomischen Druck. Die Extremsituation, in der diese Unternehmen operieren, und die damit verbundene Entste-hung neuer organisatorischer Strukturen in ihrem geschäftlichen und wissenschaftlichen Um-feld machen sie zu einem interessanten Objekt für Untersuchungen zum Einbau von Wissen-schaft in Unternehmen.
Date: 1995
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