Wenn Reform ins Spiel kommt: Über das inneradministrative Verhandeln von Berliner Globalsummen
Katharina Peters
No FS II 99-505, Discussion Papers, Research Group Metropolitan City Studies from WZB Berlin Social Science Center
Abstract:
Begreift man Budgetierung als Spiel, dann sind die Spielparteien damit beschäftigt, möglichst viel Gestaltungsspielraum in Form von Geld zu wahren bzw. zu gewinnen. Bühne des Spieles ist in diesem Artikel ein Bereich öffentlichen Budgetierens, der zumeist Hinterbühne des Forschungsinteresses bleibt: Es geht um inneradministrative Verhandlungsstrukturen, mit denen Gelder vergeben werden. Am Fallbeispiel der hochverschuldeten Metropole Berlin werden Spielparteien und Spielregeln des Budgetierungsspieles vorgestellt sowie Arten, mit den vorhandenen Regeln ein Spiel zu spielen. Aufgrund der hohen Verschuldung Berlins wird eine Budgetreform initiiert. Deren Wirken läßt sich nicht losgelöst von dem bereits laufenden Spiel betrachten. Vielmehr stellt die Reform neue Ressourcen zur Verfügung, mit der bestehende Spielweisen unterstüzt, abgeändert, variiert werden. Mit der Anwendung der Metapher vom Spiel wird in diesem Artikel ein veränderter Zugang zum Thema Institutioneller Wandel möglich: Die Funktionsweise einer Reform im Prozeß ihrer Umsetzung läßt sich analysieren.
Date: 1999
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